10.8.
Das Wetter ist nicht so besonders, es nieselt leicht, immer wieder kommt aber auch die Sonne durch! Wir beschließen den Tag auf dem Platz zu verbringen und schauen den unglückseligen Anglern beim Angeln zu. Die stehen teils im Regen auf dem Steg und fangen den ganzen Tag über keinen Fisch! Wir denken an die Jungs und freuen uns, dass wir keine Angler sind. Stattdessen lesen wir, schreiben die restlichen Postkarten und kochen Milchreis. Der Regen auf dem Fjord hat was Beruhigendes! So ein Relaxtag tut zwischendrin echt gut! Ist wie Urlaub!
Gegen Abend scheint dann die Sonne und wir grillen ein paar Pölser - in Gedenken an Jan und Andi!
11.8.
Heute ist ein toller Tag! Abgesehen von den ersten Stunden! Gegen 7.30 h kamen sie nämlich wieder: unsere gefiederten Feinde! Diesmal war es zwar nur einer, und nicht 3 auf einmal wie am Lusterfjord, aber der veranstaltete ein Ramba-Zamba im Vorzelt wie ein ganzes Dutzend! Irgendwie hat man den Kampfspatzen während ihrer Ausbildung ganz gut beigebracht, wie sie durch schmalste Räume unter Zelten in diese hineinkriechen können, aber irgendwer hat wohl vergessen ihnen mitzugeben, wie sie wieder hinausfinden. Und so kam es wie es kommen musste: der Vogel flog wie wild im Zelt herum und schiss (entschuldigt meine Wortwahl) alles voll, was sich in seiner Nähe befand. Zum Glück hatte dieser Kampfspatz seine Grundausbildung im treffsicheren Kotablassen wohl noch nicht ganz beendet, denn er traf zu unserer großen Freude und Verwunderung lediglich den abwaschbaren Boden des Vorzeltes und machte sich dann aus dem Staub! Allerdings nicht ohne vorher noch eine kleine Spur zu hinterlassen: es standen 2 Paar Schuhe im Vorzelt und in jedem der 4 Schuhe fand sich nach dem Angriff eine Feder wieder. Eine Feder, nichts weiter. Keine Vogelkacke, keine Eier…?!? Sehr wahrscheinlich wollte uns der gemeine Kampfspatz einen Denkzettel verpassen: nach dem Motto: wenn ihr morgen noch da seid, bleibt’s nicht bei der Feder! Wir werden sehen…
Nach der Attacke beschlossen wir, abwechselnd Wache zu halten, um jeden eventuellen erneuten Eindring-Versuch im Keim zu ersticken. Gegen 9 h war uns das Wache halten dann zu blöd (es kam auch keiner mehr) und wir beschlossen zu frühstücken.
Das Wetter ist nicht so besonders, es nieselt leicht, immer wieder kommt aber auch die Sonne durch! Wir beschließen den Tag auf dem Platz zu verbringen und schauen den unglückseligen Anglern beim Angeln zu. Die stehen teils im Regen auf dem Steg und fangen den ganzen Tag über keinen Fisch! Wir denken an die Jungs und freuen uns, dass wir keine Angler sind. Stattdessen lesen wir, schreiben die restlichen Postkarten und kochen Milchreis. Der Regen auf dem Fjord hat was Beruhigendes! So ein Relaxtag tut zwischendrin echt gut! Ist wie Urlaub!
Gegen Abend scheint dann die Sonne und wir grillen ein paar Pölser - in Gedenken an Jan und Andi!
11.8.
Heute ist ein toller Tag! Abgesehen von den ersten Stunden! Gegen 7.30 h kamen sie nämlich wieder: unsere gefiederten Feinde! Diesmal war es zwar nur einer, und nicht 3 auf einmal wie am Lusterfjord, aber der veranstaltete ein Ramba-Zamba im Vorzelt wie ein ganzes Dutzend! Irgendwie hat man den Kampfspatzen während ihrer Ausbildung ganz gut beigebracht, wie sie durch schmalste Räume unter Zelten in diese hineinkriechen können, aber irgendwer hat wohl vergessen ihnen mitzugeben, wie sie wieder hinausfinden. Und so kam es wie es kommen musste: der Vogel flog wie wild im Zelt herum und schiss (entschuldigt meine Wortwahl) alles voll, was sich in seiner Nähe befand. Zum Glück hatte dieser Kampfspatz seine Grundausbildung im treffsicheren Kotablassen wohl noch nicht ganz beendet, denn er traf zu unserer großen Freude und Verwunderung lediglich den abwaschbaren Boden des Vorzeltes und machte sich dann aus dem Staub! Allerdings nicht ohne vorher noch eine kleine Spur zu hinterlassen: es standen 2 Paar Schuhe im Vorzelt und in jedem der 4 Schuhe fand sich nach dem Angriff eine Feder wieder. Eine Feder, nichts weiter. Keine Vogelkacke, keine Eier…?!? Sehr wahrscheinlich wollte uns der gemeine Kampfspatz einen Denkzettel verpassen: nach dem Motto: wenn ihr morgen noch da seid, bleibt’s nicht bei der Feder! Wir werden sehen…
Nach der Attacke beschlossen wir, abwechselnd Wache zu halten, um jeden eventuellen erneuten Eindring-Versuch im Keim zu ersticken. Gegen 9 h war uns das Wache halten dann zu blöd (es kam auch keiner mehr) und wir beschlossen zu frühstücken.


Eine Spatzenfeder im Schuh…
Der Geirangerfjord vom Dalsnibba aus
Die
Kampfspatzen des Geirangerfjords können uns unsere
Freude am heutigen Tag nicht nehmen, denn die Sonne
strahlt endlich vom knallblauen, wolkenlosen Himmel
auf das tiefblaue Wasser des Fjords und wir
beschließen, ein weiteres Mal den Spuren der Jungs
zu folgen. Wir fahren hinauf zum Dalsnibba (1500
m), ein Berg am Ende des Fjords, von dem aus man
eine Traumaussicht auf den Fjord hat! Dieses Jahr
kostet es 5 Kronen mehr als letztes Jahr und wir
bezahlen 65 Kronen, um mit dem Auto den Berg zu
erklimmen. Aber auch die 5 Kronen mehr sind es
wert! Es ist wirklich fantastisch von dort oben
herunter zu schauen!
Den Rest des Traumtages verbringen wir im Bikini bzw. in Badehose am Fjord bei mindestens 25 °C! Abends gibt’s Spaghetti und die Welt ist in Ordnung, bis auf die bereits mit Schrecken erwartete nächste Attacke der Terror-Kampf-Einsatztruppe…
Wir schmieden Pläne, wie wir der unkontrollierten Defäkation der Vögel ein Ende setzen können und beschließen nach einer Krisensitzung den Eingang des Zeltes aufzulassen, um den Spatz im Fall der Fälle einen sicheren Fluchtweg zu präsentieren. Wir hoffen, dass sich auf diese Weise die geminderte Angst des Vogels proportional zur Menge an Vogelkot verhält und wir so nochmal aus der Sache herauskommen ohne den Geirangerfjord fluchtartig verlassen zu müssen, denn damit hätten die abgerichteten Kampfspatzen ihr Ziel erreicht. Wir erwarten mit Spannung den nächsten Morgen…
12.8.
Zum ersten Mal wach wurden wir heute gegen 2.15 h als zwei streunende Katzen nichts Besseres zu tun hatten, als sich genau vor unserem Zelt mit lautem Gejammer und Katzengeheule zu balgen. Das zog sich ungefähr 30 Minuten hin. Als wir gerade wieder eingeschlafen waren, wurden wir gegen 3 h von einem bisher nicht näher identifizierten Geräusch geweckt: es war ein lauter Knall mit anschließendem Grollen! Sehr wahrscheinlich fühlten sich die Bergtrolle belästigt und beschlossen kurzerhand den angrenzenden Campingplatz in die Luft zu jagen. So ähnlich hörte es sich zumindest im Halbschlaf an… Das nächste Mal wach wurde ich gegen 5.48 h, diesmal geweckt durch lautes Vogelgezwitscher! Ich harrte einige Minuten in angespannter Haltung aus und erwartete den nächsten Angriff, aber nichts passierte. Stattdessen versammelte sich eine Kampfbrigade der Piepmätze gegen 6.55 h, natürlich als ich gerade wieder eingeschlafen war, mit lautem Gezwitscher vor unserem Zelt und setzte zum Anschlag an. Einen Spatz verscheuchte ich mit einem lauten Aufschrei, als er gerade dabei war unter dem Außenzelt durchzuhüpfen, zwei weitere Spatzen katapultierte ich durch zwei gewagte Faustschläge von innen gegen das Außenzelt, auf dem sie sich befanden, in den Himmel. Diese beiden Übeltäter hatten es sich offenbar zum Ziel gesetzt, die Außendekoration des Zeltes voll und ganz im Alleingang zu bewerkstelligen. Markus bekam von alledem nichts mit und schlief selig weiter. Kein Wunder, es ist ja auch nicht sein Zelt- und er muss auch nicht die Vogelkacke wegwischen…heheheh (Anm. Markus)!
Wäre heute nicht strahlend blauer Himmel über dem Geirangerfjord und wäre mein Buch nicht so spannend, hätte mich Markus nicht überreden können noch einen Tag hier zu bleiben, weil die Vogelabwehr auf Dauer ganz schön an der Substanz zehrt. Ich leg mich aber gleich nochmal hin! Auf jeden Fall genießen wir den Tag, der seit dem einen Angriff bis jetzt erstaunlich ruhig verläuft, bei strahlendem Sonnenschein am Ufer des Fjords. Eben erreicht uns eine SMS meiner Schwester mit dem aktuellen Deutschland-Wetter und wir freuen uns, nicht dort zu sein (es soll nämlich ziemlich ekelhaft dort sein). Morgen wollen wir dann bei schönem Wetter den Geirangerfjord per Fähre in Richtung Hellesylt verlassen. Mal sehen, was draus wird!
Den Rest des Traumtages verbringen wir im Bikini bzw. in Badehose am Fjord bei mindestens 25 °C! Abends gibt’s Spaghetti und die Welt ist in Ordnung, bis auf die bereits mit Schrecken erwartete nächste Attacke der Terror-Kampf-Einsatztruppe…
Wir schmieden Pläne, wie wir der unkontrollierten Defäkation der Vögel ein Ende setzen können und beschließen nach einer Krisensitzung den Eingang des Zeltes aufzulassen, um den Spatz im Fall der Fälle einen sicheren Fluchtweg zu präsentieren. Wir hoffen, dass sich auf diese Weise die geminderte Angst des Vogels proportional zur Menge an Vogelkot verhält und wir so nochmal aus der Sache herauskommen ohne den Geirangerfjord fluchtartig verlassen zu müssen, denn damit hätten die abgerichteten Kampfspatzen ihr Ziel erreicht. Wir erwarten mit Spannung den nächsten Morgen…
12.8.
Zum ersten Mal wach wurden wir heute gegen 2.15 h als zwei streunende Katzen nichts Besseres zu tun hatten, als sich genau vor unserem Zelt mit lautem Gejammer und Katzengeheule zu balgen. Das zog sich ungefähr 30 Minuten hin. Als wir gerade wieder eingeschlafen waren, wurden wir gegen 3 h von einem bisher nicht näher identifizierten Geräusch geweckt: es war ein lauter Knall mit anschließendem Grollen! Sehr wahrscheinlich fühlten sich die Bergtrolle belästigt und beschlossen kurzerhand den angrenzenden Campingplatz in die Luft zu jagen. So ähnlich hörte es sich zumindest im Halbschlaf an… Das nächste Mal wach wurde ich gegen 5.48 h, diesmal geweckt durch lautes Vogelgezwitscher! Ich harrte einige Minuten in angespannter Haltung aus und erwartete den nächsten Angriff, aber nichts passierte. Stattdessen versammelte sich eine Kampfbrigade der Piepmätze gegen 6.55 h, natürlich als ich gerade wieder eingeschlafen war, mit lautem Gezwitscher vor unserem Zelt und setzte zum Anschlag an. Einen Spatz verscheuchte ich mit einem lauten Aufschrei, als er gerade dabei war unter dem Außenzelt durchzuhüpfen, zwei weitere Spatzen katapultierte ich durch zwei gewagte Faustschläge von innen gegen das Außenzelt, auf dem sie sich befanden, in den Himmel. Diese beiden Übeltäter hatten es sich offenbar zum Ziel gesetzt, die Außendekoration des Zeltes voll und ganz im Alleingang zu bewerkstelligen. Markus bekam von alledem nichts mit und schlief selig weiter. Kein Wunder, es ist ja auch nicht sein Zelt- und er muss auch nicht die Vogelkacke wegwischen…heheheh (Anm. Markus)!
Wäre heute nicht strahlend blauer Himmel über dem Geirangerfjord und wäre mein Buch nicht so spannend, hätte mich Markus nicht überreden können noch einen Tag hier zu bleiben, weil die Vogelabwehr auf Dauer ganz schön an der Substanz zehrt. Ich leg mich aber gleich nochmal hin! Auf jeden Fall genießen wir den Tag, der seit dem einen Angriff bis jetzt erstaunlich ruhig verläuft, bei strahlendem Sonnenschein am Ufer des Fjords. Eben erreicht uns eine SMS meiner Schwester mit dem aktuellen Deutschland-Wetter und wir freuen uns, nicht dort zu sein (es soll nämlich ziemlich ekelhaft dort sein). Morgen wollen wir dann bei schönem Wetter den Geirangerfjord per Fähre in Richtung Hellesylt verlassen. Mal sehen, was draus wird!
13.8.
Heute hatten wir die Zügel in der Hand und ließen uns nicht einfach im Schlaf von den Biestern überraschen, sondern sind einfach mit den Vögeln gegen 7 h aufgestanden. Wir haben nämlich die letzten Tage über beobachtet, dass die Vögelchen vor allem morgens direkt nach dem Aufstehen die dümmsten Ideen haben und so besonders gerne in den frühen Morgenstunden die Zelte unsicher machen. So waren 2 Spatzen dann auch sehr überrascht, als sie gegen 7.30 h ganz gemütlich unter unserem Außenzelt durchhüpfen wollten und wir sie dort mit Gebrüll am Frühstückstisch empfangen haben. So waren die Beiden gezwungen ihre Morgentoilette in nem anderen Vorzelt zu erledigen und wir konnten in Ruhe unser Zelt zusammenpacken.
Das Wetter ist heute ganz passabel, was im Klartext bedeutet, dass es nicht regnet, aber leider auch nicht die Sonne scheint. Dennoch haben wir uns dazu entschieden per Fähre den Geirangerfjord zu verlassen. Das kostet für uns beide mit dem Auto 298 Kronen und die sind es wert! Die Fahrt dauert 65 Min. und weil man sich auf einer Touri-Fähre befindet wird man währenddessen praktisch ununterbrochen mit Infos auf 8 verschiedenen Sprachen über spannende Sehenswürdigkeiten entlang des Fjords berieselt (kleiner Insidertip: auf deutsch erfährt man bedeutend mehr als auf englisch; über andere Sprachen können wir leider keine Angaben machen, weil wir nicht in der Lage waren diese als Sprachen zu identifizieren ;-)). Der Geirangerfjord ist vom Schiff aus fast noch nen Tick schöner als vom Ufer aus und als wir dann neben unserem Schiff auch noch ein ganzes Rudel Delphine entdecken, kommen wir letzten Endes rundum glücklich und zufrieden in Hellesylt an.
Heute hatten wir die Zügel in der Hand und ließen uns nicht einfach im Schlaf von den Biestern überraschen, sondern sind einfach mit den Vögeln gegen 7 h aufgestanden. Wir haben nämlich die letzten Tage über beobachtet, dass die Vögelchen vor allem morgens direkt nach dem Aufstehen die dümmsten Ideen haben und so besonders gerne in den frühen Morgenstunden die Zelte unsicher machen. So waren 2 Spatzen dann auch sehr überrascht, als sie gegen 7.30 h ganz gemütlich unter unserem Außenzelt durchhüpfen wollten und wir sie dort mit Gebrüll am Frühstückstisch empfangen haben. So waren die Beiden gezwungen ihre Morgentoilette in nem anderen Vorzelt zu erledigen und wir konnten in Ruhe unser Zelt zusammenpacken.
Das Wetter ist heute ganz passabel, was im Klartext bedeutet, dass es nicht regnet, aber leider auch nicht die Sonne scheint. Dennoch haben wir uns dazu entschieden per Fähre den Geirangerfjord zu verlassen. Das kostet für uns beide mit dem Auto 298 Kronen und die sind es wert! Die Fahrt dauert 65 Min. und weil man sich auf einer Touri-Fähre befindet wird man währenddessen praktisch ununterbrochen mit Infos auf 8 verschiedenen Sprachen über spannende Sehenswürdigkeiten entlang des Fjords berieselt (kleiner Insidertip: auf deutsch erfährt man bedeutend mehr als auf englisch; über andere Sprachen können wir leider keine Angaben machen, weil wir nicht in der Lage waren diese als Sprachen zu identifizieren ;-)). Der Geirangerfjord ist vom Schiff aus fast noch nen Tick schöner als vom Ufer aus und als wir dann neben unserem Schiff auch noch ein ganzes Rudel Delphine entdecken, kommen wir letzten Endes rundum glücklich und zufrieden in Hellesylt an.


Unser Campingplatz von der Fähre aus
Ausfahrt aus dem Geiranger-Fjord
Von
Hellesylt aus wollen wir ganz den Spuren von Jan
und Andi folgen und fahren weiter zum Westkap! Wir
sind voller Erwartungen und freuen uns auf die
Aussicht, denn während der Fahrt dorthin reißt der
Himmel auf und erstrahlt über uns in einem tiefen
hellblau! Es soll sich beim Westkap um eine
wahnsinnig imposante Steilküste handeln, die zwar
nicht den westlichsten Punkt Norwegens darstellt,
aber laut Reiseführer auf jeden Fall einen Ausflug
wert ist. Wir erinnern uns an die Worte der Jungs,
die letztes Jahr auf ihrem Weg zum Westkap nicht
den Segen Petrus hatten und sich nach einem langen,
beschwerlichen Weg auf der schmalen Bergstraße vor
einer spektakulär unspektakulären Nebelwand
wiederfanden... Uns kann es eigentlich nur besser
gehen, da das Wetter heute auf jeden Fall auf
unserer Seite ist. Allerdings passiert ungefähr
einen Kilometer vor dem Ziel das scheinbar
Unmögliche: aus dem Nichts zieht dichtester Nebel
auf und wir haben Mühe überhaupt noch die Straße zu
sehen! Wir können es nicht fassen, fuhren wir doch
noch vor einer Minute mit nem Lied auf den Lippen
durch die Sonne! Wir kommen uns vor wie bei
„Verstehen Sie Spaß?“ und begeben uns auf die Suche
nach der riesigen Nebelmaschine, die hier irgendwo
versteckt sein muss! Unsere Vermutung nach
erfolgloser Suche lautet: es gibt überhaupt keine
spektakuläre Steilwand! Stattdessen lässt man alle
Touristen in dem Glauben, sie befänden sich kurz
davor, nur vernebelt der Nebel ihnen gerade die
Sicht! Zur Unterstützung dieser These finden sich
am Westkap Ferngläser, die nicht mal etwas kosten
und mit denen man die Wahnsinnsnebelwand nochmal
ganz nah ranholen kann. Der Versuch, das Fernglas
in Richtung aufziehender Nebel zu wenden, bleibt
allerdings erfolglos. Klar, man könnte ja die
Nebelmaschinen entdecken… Wie auch immer, wir
fahren enttäuscht wieder ab (nachdem wir unser Auto
im Nebel wiedergefunden hatten) und erreichen schon
nach ca. 1 Minute Fahrt wieder den strahlend blauen
Himmel…


Spektakulär unspektakulär - Die Nebelwand am Vestkap
3Min. neben dem Vestkap - Traumstrand mit blauem Himmel
Weiter
geht’s nach Florö, auf der landschaftlich
imposanten Straße Nummer 614! In Florö angekommen
entdecken wir einen LIDL und freuen uns! Da werden
wir Morgen erstmal einkaufen, denn heute ist
Sonntag und der LIDL hat zu! Wir suchen uns
einen Campingplatz und landen später (notgedrungen)
auch noch auf demselben Platz wie Jan und Andi ein
Jahr zuvor (Kokrane-Camping), was in erster Linie
aber daran liegt, dass er nur einen Platz in Florö
gibt! Wir schlagen unser Zelt direkt am Meer auf
und ich gehe erstmal baden (erstaunlich warm,
gefühlte 22°C)! Der Abend verläuft
gemütlich…



Die Fauna Norwegens ist überwältigend.
Ein Felsgesicht am Horizont